Ankunft am Aletsch-Gletscher

Heute Morgen gegen 08:00 h ging es los in Richtung Wallis nach Mörel. Die Ferienwohnung haben wir gut gefunden, allerdings befindet diese sich in Breiten einige Höhenmeter oberhalb von Mörel, so dass wir auf dem Weg zur Gondel und auf dem zurück ein Aufwärmtraining absolvieren bzw. noch etwas vor uns haben, wenn wir zurückkehren. Die Wohnung selbst ist sehr schön und wieder inkl. Balkon und Aussicht.

Blick vom Balkon der Ferienwohnung
Auf dem Weg zur Gondel

Gegen 13:00 h waren wir dann bei strahlendem Sonnenscheim oben auf dem Berg. Für Paula war der Beginn etwas beschwerlich, da es der erste Tag auf dem Snowboard war und wir auch nicht wussten welche Pisten einfach sind. Die Blauen Pisten haben viele Hohlwege und machen mit dem Snowboard nicht viel Spaß und die Roten Pisten sind noch etwas schwierig …. Nach ca. 1.5 h hat sich dann Paula entschieden für uns Einkaufen zu gehen und Ferderike und ich sind noch ein wenig gefahren.

Domain Olivier Guyot

Rügen ohne Kreidefelsen?
Geht nicht!

Burgund ohne Weinprobe?
Geht ganz und gar nicht!

Insofern blieb uns nichts anders übrig als ein Zufallstreffer in der Masse der Weingüter zu versuchen und siehe da: Das Glück war uns hold!
Mit einem familiären Weingut in Marsannay, wo wir in einem eindrucksvollem Weinkeller leckeren Wein probieren durften und nebenbei auch noch bei den Erntearbeiten zu gucken konnten.

Die Scheune im ersten Bild hinten links ist aus dem 16ten Jahrhundert!

Dijon

Auch wenn es keinen Senf in Dijon gibt – Siehe hierzu den Beitrag Moutard de Dijon – Ein Besuch in einer Senfmühle weiter unten – ist die Stadt auch so einen Besuch wert. Nicht ganz so touristisch wie Beaune, da sich Einheimische und Touristen, wie in jeder größeren Stadt gut vermischen, kann man aber ebenso schön durch die Altstadt schlendern, die in diesem Falle sogar autofrei ist.

Place de la Libération und der Palais des Ducs

Notre-Dame de Dijon

Hôtels particuliers

Mittelalterliches Dijon

Rast in einem Café

… und schöne Läden und viele Menschen.

Moutard de Dijon – Ein Besuch in einer Senfmühle

Eins vorne Weg: Heutzutage wird kein „Moutarde de Dijon“ mehr in Dijon hergestellt. Diese überraschende Neuigkeit stand am Anfang der Besichtigung der Moutarderie Edmond Fallot in Beaune. „Moutard de Dijon“ heißt einzig und alleine, dass der Senf nach dem Rezept aus Dijon hergestellt wird. Der Herstellort und das Herstellland ist egal. Aber die Franzosen wären nicht die Franzosen, wenn dies nicht geändert werden könnte:

Die Moutarderie Edmond Fallot stellt einen „Moutarde de Bourgogne“ her. Dieser ist geschützt und darf nur im Burgund hergestellt werden. Verwendet werden nur Senfkörner, die im Burgund angebaut wurden und Wein, der – was war auch anders zu erwarten – auch aus dem Burgund stammt. Ja, und warum gab es soviel Senfmühlen in Burgund? Weil früher Wein statt Essig verwendet wurde. Kurz & Knapp: Die Führung bei der Moutarderie Edmond Fallot war interessant und wir können zum Thema Senf nun auch unseren Senf dazu geben.

Beaune

Derzeit verbringen wir ein langes Wochenende im Burgund und Wolfgang löst ein Geburtstagsgeschenk für Astrid ein. Das ganze findet an unserem Hochzeitstag statt und das praktische dabei ist, dass Wolfgang diesen dann nicht vergisst!

Burgund ist wunderschön und eine Reise wert. Untergekommen sind wir in Beaune in einem kleinen sehr schönen Bed & Breakfast direkt in der Nähe in der Innenstadt. Beaune selber ist nicht sehr groß. Alles befindet sich in Fußreichweite. Die Altstadt ist berühmt und schön. Allerdings würden wir anstelle des Bürgermeisters die Autos aussperren. Es gibt zwar eine Fußgängerzone, diese ist aber klein und schnell darf man sich die schmalen Gassen mit den Autos teilen, was weniger schön ist.

Unsere Unterkunft

Mit unserer Unterkunft haben wir einen Glückstreffer gelandet. Direkt in der Nähe der Innenstadt, aber mit abgeschlossenen Hof und wunderschönen Garten. Der Garten ist eine Oase der Ruhe im touristischen Getümmel der Stadt. Auch hat es ein Swimming-Pool und wir bereuen, dass wir unsere Badesachen nicht mitgenommen haben. Aber irgendwie haben wir Burgund und Baden gedanklich nicht miteinander verbunden …

Hôtel Dieu – Das alte Hospiz von Beaune

Beaunes berühmteste Sehenswürdigkeit ist das Hôtel Dieu mit seinen bunten Dächern. Man kann gut und gerne einen ganzen Tag dort verbringen.

Salle des Pôvres

Bis in die 1970er Jahre wurde dieser Krankensaal noch genutzt. Man mag es kaum glauben. Wenn man den Saal betritt, glaubt man eine Zeitreise in vergangene Jahrhunderte gebucht zu haben.

Salle Saint-Hugues

Während der Salle des Pôvres den Armen vorbehalten war, wurden im Salle Saint-Hugues die betuchten Bürger versorgt. Diese trugen mit ihren Beiträge gleichzeitig zur Finanzierung des Spitals bei. Das Gros der Finanzen wurde jedoch mit Spenden bzw. über Stiftungen bereitgestellt.

Die Küche

Auch in einem mittelalterlichen Krankenhaus mußten die Kranken etwas essen. Somit durfte eine hinreichend große Küche nicht fehlen.

Apothicairerie – Die Apotheke

Bekanntlich werden Kranke nicht immer von alleine gesund, so daß neben einer Küche auch eine Apotheke nicht fehlen durfte.

Salle Polyptyque du Jugement Dernier – Polyptychon des Jüngsten Gerichts

Das Hôpital Dieu sollte schon bei seiner Gründung eines der schönsten Spitäler Frankreichs sein. Insofern wurde im Laufe der Jahre auch viele Kunstwerke gespendet. So auch das Polyptychon des Jüngsten Gerichts, das Mitte des 15. Jahrhunderts entstand.

Die Altstadt von Beaune

Beaune hat allerdings nicht nur das Hôtel Dieu zu bieten, sondern auch eine Altstadt mit Bergfried, Renaissance Palästen und süßen engen Gassen.

Abends in Beaune

Es ist nicht so, daß am Abend die Bürgersteige hoch geklappt werden. In vielen süßen Restaurants und Bistros wird man liebevoll verwöhnt.

Hamburg

Langsam neigen sich unsere Ferien dem Ende zu. Hamburg ist unsere letzte Etappe, bevor es morgen nach Hause geht. Die Stadt nahm uns gestern mit Sonnenschein in Empfang und heute präsentiert sie sich mit besten Hamburger Schmuddelwetter. Trotzdem ist es schön sich durch die Stadt treiben zu lassen und alte liebgewonnene Orten zu besuchen, die man lange nicht mehr gesehen hat.

Landungsbrücken und Hafen

Jungfernstieg

Speicherstadt und Elbphilharmonie

Hotel Hafen Hamburg

Der Standort unserer Unterkunft ist unschlagbar und die Towerbar ist noch wie vor einen Besuch wert.

Kopenhagen

Die erste Hauptstadt auf unserer Reise und ja, Kopenhagen, ist eine andere Liga als die bisherigen Städte, die wir gesehen haben. Was diese nicht abwerten soll, aber es waren keine Hauptstädte. Die Kinder sind begeistert von Strøget und Købmagergade. Mehr als 1 Kilometer Einkaufsstrasse mit Zara, Sportgeschäften und allem was das Herz begehrt. Auch die schwedische Kaffeehauskette Espresso House mit den sehr leckeren Kanelbullar steht hoch im Kurs.

Strøget und Købmagergade

Nyhavn

Wenn man den Strøget via Kongens Nytorv verlässt, gerät man automatisch in den Nyhavn, der angeblich längsten Theke der Stadt. Er ist auf jeden Fall ein beliebtes Fotomotiv und fehlt fast auf keiner Postkarte von Kopenhagen.

Slotsholmen

Parlament, Regierung und Königin haben Ihre Arbeitsräume alle auf einer Insel in einem Schloss: Christiansborg, Dänemarks Zentrum der Macht.

Børsen

Direkt neben Christiansborg steht die Børsen. Zwischen 1614 und 1640 gebaut und bis 1974 als Börse genutzt.

Snarens Kvarter

Die ältesten Gassen von Kopenhagen direkt neben Slotsholmen

Latiner Kvarter

Das Viertel nordwestlich vom Strøget in dem sich auch die Kopenhagener Universität befindet.

Frederiksstaden

Heimat der dänischen Königsfamilie, die im Schloss Amalienborg wohnt. Wie es sich für Royals gehört gibt es eine Garde mit einem standesgemässen Wachwechsel um 12:00 h.

Die kleine Meerjungfrau

Ein Muss für jeden Besucher Kopenhagens. Insofern ist man beim Besuch auch nicht alleine.

Den genmodificerede Havfrue

Die moderne Schwester der kleinen Meerjungfrau geschaffen im Jahr 2000 vom dänischen Multikünstler Bjørn Nørgaard.

Chistiania

Die Freistadt: Gehört zu Kopenhagen und will eigentlich nicht dazugehören und ist seit 1971 fest in der Hand von Hippies & Künstlern.

Reffen – Danish Street Food

In einem stillgelegtem Industrieareal am Hafen gegenüber der Meerjungfrau wird in einem Containerdorf Essen aus allen Ecken der Welt angeboten. Eine einzigartige Atmossphäre, pumpenvoll und für dänische Verhältnisse sehr preiswert.

Frederiksberg

Jeder würde sagen, es ist ein Stadtteil von Kopenhagen, es ist aber faktisch eine eigene Stadt, die unmittelbar an Kopenhagen grenzt und von Kopenhagen umzingelt ist. Einerseits hatten wir hier ein schönes Appartement als Feriendomizil, andererseits gibt es einen sehr schönen englischen Garten.

Kongens Have

Was Frederiksberg hat, darf Kopenhagen nicht fehlen. Nicht englisch, aber barock und auch mit Schloss: Roseborg, die ehemalige Sommerresidenz der königlichen Familie und die königliche Leibgarde exerziert direkt nebenan. Als zuätzliches „Schmankerl“ findet man im Park eine Statue von H.C. Andersen.

Der botanische Garten

Direkt oberhalb vom Kongens Have befindet sich der botanische Garten.

Tivoli

Ein Vergnüngungspark mitten in der Stadt, noch dazu der zweitälteste der Welt. Der älteste der Welt befindet sich in Bakken einem anderem Stadtteil von Kopenhagen. Die Atmossphäre ist speziell und der Park ist anders als Europark & Co..

Der Hafen

Eine Hafenstadt nimmt einen großen Teil Ihrer Atmossphäre vom selbigen. Das ist in Kopenhagen nicht anders.

Øresund

Bekannt als die Meerenge die Schweden und Dänemark trennt und seit dem 1. Juli 2000 von einer Brücke und einem Tunnel überwunden wird. Für uns weniger bekannt war, daß sich am Øresund der Hausstrand von Kopenhagen befindet. Man kann die Kopenhagener schon beneiden: Man fährt ca. 20 Minuten mit der U-Bahn und schon ist man an einem schönen Badestrand am Meer.

Ystad

Wir sind zwar schon seid 2 Tagen in Kopenhagen, aber zwischen Karlskrona und Kopenhagen hatten wir einen Stop in einem sehr schönen Altstadthotel in Ystad und Ystad darf definitiv nicht einfach ausgelassen werden. Nicht nur weil hier die bekannten Krimis von Henning Mankell mit Komissar Kurt Wallander spielen, sondern auch weil Ystad eine sehr schöne Stadt ist. Insofern braucht es noch etwas Geduld bis die ersten Bilder von Kopenhagen kommen.

Unser Hotel

Schon im Internet sahen die Bilder vom Hotel toll aus. Die Realität entäuschte nicht und auch wenn die Dusche nicht 100%tig dicht war, haben wir die Nacht und das Frühstück in dem alten Fachwerkhof genossen. Und nicht nur wir haben hier genächtigt, auch ein gewisser Kurt Wallander pflegte hier Zeugen & Kollegen unterzubringen ….

Die Altstadt von Ystad

Die Altstadt ist ein Traum und es macht Spaß durch die kleinen Gassen zu laufen. Hier stehen ein paar gedrungene Fachwerkhäuser, dort ein gotisches Patrizierhaus aus dem Mittelalter und hinten ein Rathaus aus der Klassik. Der weibliche Teil der Familie war zum Teil schon etwas genervt, weil Vadder links und rechts in die Gassen lief, weil es schon wieder ein schönes Motiv zu fotografieren gab oder weil es ein wenig hin- und hergelaufe brauchte bis das Motiv endlich im „Kasten“ war.

Kurt Wallanders Ystad

Es gibt eine eigene Broschüre, was wo in welchen Buch bzw. deren Verfilmung spielt. Unten Bilder vom Wallander Lieblingscafé: Fridolfs Konditori. Im Restaurant des Hotels Continental du Sud fanden die Weihnachtsfeiern der Ystädter Polizei statt und Kurt Wallander lud seine Tochter Linda zu besondern Anlässen hier ein. Im Buch „Mittsommermord“ sollte der Serienmörder Åke Larstam während eines Maskenballs im Hotel Continental festgenommen werden, er erschien allerdings nicht …

Stadtrundfahrt im alten Feuerwehrauto

Originell sind die Stadtrundfahrten in einem alten Feuerwehrauto in Ystad. Das Auto begegneten einem auf Schritt und Tritt …

Da Ystadt zu einem großen Teil aus Holzhäusern besteht, hat es eh ein besonderes Verhältnis zu Feuer. Alle 15 Minuten bläst ein Nachtwächter in alle vier Himmelsrichtungen in eine Lyre als Signal, daß alles in Ordnung ist …