Ein Tag in Lübeck

Das Hotel war schön, das Frühstück phantastisch und das Wetter am Morgen durchwachsen. Lübeck begrüßte uns „grau in grau“, aber immerhin ohne Regen. Wobei wir auf eine Art das kühle Wetter auch genossen nach mehreren heißen und schwülen Wochen in Basel. Am Nachmittag zeigte sich dann doch noch die Sonne und Lübeck packte die Schokoladenseite aus oder besser die Marzipanseite …

Zwei müde Teenager

Nirgendwo gibt es schönere Gänge

Speziell in Lübeck sind die Gänge. Enge Durchgänge in den Hinterhof in dem sich kleine und niedrige Häuser verstecken, die zum Teil äusserst liebevoll hergerichtet sind. Kleine Paradiese inmitten der Stadt.

Es gab auch noch einen großen Schreck. Frederike fand ihr Smartphone nicht mehr. Nach ca. einer halben Stunde Verzweifelung, kam ein eritreisch aussehender Mann, der perfekt Deutsch sprach, auf Sie zu und fragte, ob Sie ein Smartphone suchen würden. Er hätte eins auf dem Koberg Platz gefunden. Frederike fielen Tonnen vom Herzen, den es war Ihres. Einen Finderlohn wollte er nicht.
Kann es sein, daß wir eher Probleme mit engstirnigen Inländern als mit vermeintlich kriminellen Ausländern haben?